Trockenblumen


ernten & konservieren


Sehen Sie sich manchmal Ihren farbenfroh blühenden Garten an und wünschen sich, dass Sie die Schönheit der Pflanzen von draußen in Ihre Wohnung holen könnten? Besonders im Winter kann hier ein hübsch zusammengesetzter Trockenblumenstrauß im Kontrast zur Dunkelheit der Jahreszeit sehr viel hermachen. Wenn die Blumen einmal richtig getrocknet und konserviert wurden, wird der Strauß mindestens sechs Monate, eventuell aber auch bis zu einem Jahr lang Ihre Wohnung schmücken, ohne weitere Pflegeanforderungen zu stellen: Ein trockener Blumenstrauß muss schließlich nicht gegossen werden. Sieht gut aus und ist auch noch praktisch! Aber worauf muss man achten, wenn man einen schönen und langlebigen Trockenblumenstrauß zusammenstellen möchte?

Auf die richtigen Blumen kommt es an

Der Erfolg bei der Ernte und Konservierung von Trockenblumen beginnt bereits mit der Aussaat oder der Auswahl richtiger Blumenarten in Ihrem Garten. Ihnen steht ein Pool verschiedenster Pflanzen zur Verfügung, die sich unterschiedlich gut als Trockenblumen eignen. Im Idealfall wählen Sie Arten aus, die über den Sommer auf ganz natürliche Weise bereits einen großen Teil ihrer Feuchtigkeit verlieren oder allgemein wenig Feuchtigkeit in sich tragen. Als besonders gut geeignet gelten deshalb zum Beispiel Schafgarbe (Achillea), Papierblume (Xeranthemum annuum), Schleierkraut (Gypsophila), Strandflieder (Limonium) und Strohblumen (Helichrysum). Lilien und Tulpen hingegen lassen sich weniger leicht trocknen. Achten Sie besonders auf die Blütenfarbe und die Anzahl der Blüten, sowie die Kombinationsmöglichkeiten in einem dekorativ abgestimmten Trockenblumenstrauß.

 

Zeit für die Ernte

Wenn Sie Ihre Auswahl getroffen und die entsprechenden Blumen im Garten ausgesät haben, kommt es beim Schnitt für Ihren Trockenblumenstrauß zuallererst auf den richtigen Zeitpunkt an. Viele unterliegen dem Irrtum, dass es sinnvoll sei, die Blumen im Garten blühen zu lassen und erst zu ernten, wenn sich die Blütezeit langsam dem Ende zuneigt. Leider ist dem nicht so. Tatsächlich ist der beste Zeitpunkt für die Ernte, wenn die Knospen der Blume langsam beginnen, sich zu öffnen, denn dann wird Ihr Strauß besonders frisch aussehen. Während des Trocknungsvorgangs werden sich die Blüten vollständig öffnen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Sie können die möglichst lang geschnittenen Stängel einzeln oder im Strauß kopfüber aufhängen, sie an einer Schnur befestigen oder mithilfe von Nadel und Faden auffädeln. Klar ist, dass die Blumen besser einzeln trocknen als in einem kompakten Strauß. Vielleicht denken Sie, dass es helfen könnte, die Blumen in die Sonne zu hängen? Dem ist leider nicht so. Tatsächlich kann dies zum Ausbleichen der Farben führen und die Blüten brüchig werden lassen. Wählen Sie außerdem einen möglichst luftigen und trockenen Ort zum Trocknen. Die Küche eignet sich aufgrund der Luftfeuchtigkeit durch das Kochen zum Beispiel nicht so gut. Anschließend sollten Sie Ihren Strauß mit Haarspray, Klarlack oder einem speziellen Fixator versiegeln, damit er sich länger hält. Und nun heißt es nur noch: Entspannen und genießen.

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